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14 lipca 2014
Geschichte der Stadt
Die erste Notiz von Katowice wurde von einem Priester Namens Kazimierski vorbereitet, der 1598 die Gemeinde Bogucice inspizierte. Die Geschichte der Stadt beginnt aber mit dem Entstehen erster slawischer Bauernsiedlungen im 14. und 16. Jahrhundert.

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Die erste Notiz von Katowice wurde von einem Priester Namens Kazimierski vorbereitet, der 1598 die Gemeinde Bogucice inspizierte. Die Geschichte der Stadt beginnt aber mit dem Entstehen erster slawischer Bauernsiedlungen im 14. und 16. Jahrhundert, sowie der Eisenschmieden, die die Grundlagen für heutige Stadtteile von Katowice bildeten. Die Eisenschmieden, hier auf Grund der flach vorkommenden Erzlagerstätten gegründet, waren von entscheidender Bedeutung für die weitere Entwicklung der Gebiete, die vorher nur durch Wälder, Sümpfe und Flüsse bedeckt worden waren. Dank der Eisenschmieden entwickelten sich Siedlungen und solcher Herkunft ist die Stadt Katowice. Die am Fluss "Rawa" liegende Schmiede (Kuznica Bogucka) wurde erstmals im Jahre 1397 erwähnt. Sie war eine der ältesten Schmieden Polens und existierte bis zum 18. Jahrhundert, in dem man schon größere Hütteofen baute. Außer dieser Schmiede existierten auch drei ähnliche Betriebe in der Umgebung - Kuznia Zaleska, Kuznia Szopienska und Kuznia Rozdzienska. Das Wort "Rozdzienska" ist mit dem Autor des Buches "Officina ferraria abo huta i warsztat z kuzniami szlachetnego dziela zelaznego", Walery Rozdzienski, verbunden. Andere Stadtteile von Katowice sind ähnlicher Abstammung.

Doch der älteste Stadtteil von Katowice ist Dab. Erste Informationen über Dab wurden 1299 veröffentlicht. Der Ort gehörte viele Jahrhunderte lang zum Kloster der Wächter des Grabes Christi (Fratres Cruciferi Dominici Sepulchri Hierosolymitani) mit dem Sitz in Miechów.

Es ist schwer, die Abstammung des Namens "Katowice" eindeutlich festzustellen. Er entstammt wahrscheinlich dem Namen (Spitznamen) des ersten Siedlers (Kat) oder dem Wort "Katy" (so hieß man die Hütten der ehemaligen Landbauer, die bei Abholzung und Beförderung von Holz zur Schmiede in Bogucice - heutzutage ein Stadtteil von Katowice -beschäftigt waren).

Mitte des 16. Jahrhunderts erschienen hier die ersten kleinen Landwirtschaftssiedlungen. Gegen 1580 gründete der Schmiedemeister Andrzej auf seinem Boden ein kleines Dorf - Katowice, das im Lustrationsprotokoll der Pfarrei von Bogucice im Jahre 1598 als "villa nova" erwähnt wurde. In den nächsten Jahrhunderten existierten sowohl die Bauer - als auch Schmiedesiedlungen friedfertig nebeneinander.

Die Entwicklung des Dorfes Katowice hat mit dem Bau der Wiener Bahn in Richtung Myslowice (1848) begonnen. Die Übernahme des Landguts durch Familie Wickler war von umwälzender Bedeutung für weitere Entwicklung von Katowice. Schnelle Industrialisierung und der Ausbau des Verkehrssystems beschleunigten die Städtebauprozesse. Zahl der Einwohner von Katowice (insbesondere der Nicht-Landwirte) stieg schnell, immer mehr Leute wollten Katowice aus einem Dorf in eine Stadt umwandeln. Für die Durchführung der Idee setzten sich vor allem Friedrich Grundmann (ehemaliger Geschäftsführer des Landguts von Thiele-Winckler) und Richard Holtze (Arzt) ein. Ihre Bemühungen wurden Mitte der 60-er Jahre des 19. Jahrhunderts gekrönt. Am 11. September 1865 wurden Katowice die Stadtrechte verliehen. Bald erhielt die Stadt den Status eines Landkreises. Während der Verwaltung von Friedrich Grundmann wurde das erste monumentale Gebäude in Katowice errichtet - die evangelische Auferstehung des Herrn - Kirche an Warszawska Str. (gebaut 1856-58). Dann entstanden die neogotische Marienkirche an Mariacka Str. (gebaut 1870), das Schutzengelkrankenhaus und Kloster der Barmherzigen Brüder, das Kloster und die Anstalt der Hedwigsschwestern sowie die St. Stephanskirche in Bogucice. 1889 gründete man einen der größten Konzerne in Oberschlesien - die Kattowitzer Aktien Gesellschaft. Unter preußischer Herrschaft (seit 1742) entwickelte sich die Industrie in Katowice, besonders im 19. Jahrhundert, vor allem Hütten- und Bergwerke. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden einige Institutionen, die von entscheidender Bedeutung für weitere Entwicklung des jungen Wirtschaftszentrums waren: die Oberschlesische Kohle-Konvention (Górnoslaska Konwencja Weglowa), der Bund der Bergbau- und Hüttenindustriellen (Zwiazek Przemyslowców Górniczo-Hutniczych), die Bergbaugewerkschaften, die Staatsdirektion der Postämter (Panstwowa Dyrekcja Poczt), das Amtsgericht, Direktion der Preußischen und Königlichen Staatbahn (Dyrekcja Prusko-Królewskich Kolei Panstwowych).

Anfang des 20. Jahrhunderts (1905-1907) wurde am Marktplatz von Katowice das Stadttheater nach dem Projekt des Kölner Architekten Karl Moritz gebaut. Im 20. Jahrhundert wurde auch der dritte Hauptbahnhof in Katowice gebaut. Er steht bis heute da, obwohl er andere Verwendung hat als früher. Der 1. Weltkrieg verursachte keine Zerstörungen und Verluste in Katowice, sondern brachte weitere industrielle Entwicklung und gute Konjunktur, insbesondere für die Hüttenwerke. Die Kriegsoperationen betrafen die Zivilbevölkerung von Katowice nicht direkt. Doch Dank ihrer zahlreichen Teilnahme an den drei schlesischen Aufständen (1919-1921) und der Volksabstimmung (1921) trug sie wesentlich zur Angliederung der Stadt Katowice an das wieder entstandene Polen bei (20. Juni 1922). Bald wurde die Stadt zur Hauptstadt der autonomen Woiwodschaft Schlesien. Hier befanden sich auch der Sitz des Schlesischen Parlaments sowie der oberschlesischen gemischten Kommission.

Der Zeitraum zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg prägte weitere intensive Entwicklung der Stadt. Aus einem provinziellen preußischen Industriegebiet wurde Katowice zu einem der größten Wirtschaftszentren Polens und Hauptstadt der reichsten polnischen Region. Im Jahre 1924 hatten in Katowice 53 Banken, 14 ausländische diplomatische Vertretungen und einige internationale Konzerne ihren Sitz. Mit dem geflossenen Kapital wurden neue Objekte und Stadtteile gebaut (insbesondere südlicher Teil der Stadt), es entstanden exklusive Wohnsiedlungen und monumentale Sakralgebäude. Ständige Flugverbindung mit Warszawa (Warschau) war möglich dank dem modernen Flughafen in Muchowiec (seit 1926).

Am September 1939 hat sich die polnische Armee aus Katowice zurückgezogen. Es gab Kämpfe zwischen der deutschen Wehrmacht und den polnischen Pfadfindern in der Nähe des Fallschirmturmes im Tadeusz-Kosciuszko-Park. Der Umfang der Kämpfe wurde bis jetzt noch nicht genau erklärt. Am 8. September 1939 wurde das ganze Schlesien dem Dritten Reich angegliedert. Dann brannten die Nazis die großartige Synagoge an Adam-Mickiewicz-Straße nieder und baute das Schlesische Museum ab (es wurde bis heute nicht wiederaufgebaut).

Nach 1945 gewann Katowice seine ehemalige Bedeutung als das Industrie- und Verwaltungszentrum zurück. In den Jahren von 1953 bis 1956 hieß die Stadt Stalinogród (Stalinstadt). Katowice gewann an Bedeutung auch als Wissenschafts- und Kulturzentrum. Katowice wurde zu einer akademischen Stadt. Große Wohnsiedlungen sowie neue repräsentative Gebäude wurden gebaut.

Katowice von heute

Heutzutage ist Katowice ein regionaler und nationaler Investitionsleader. In das 21. Jahrhundert kommt die Stadt mit einem starken Wirtschaftspotenzial und die bedeutsamen Umwandlungsprozesse sind sichtbar in jedem Bereich. Seit Restitution der Selbstregierungen in Polen (1990) hört Katowice auf, sich nur mit Industrie zu identifizieren, sondern es bildet seine neue Identität.
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Katowice ist eine der sich am schnellsten entwickelnden Metropolen Polens. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Hauptstadt polnischer Schwerindustrie zu einem modernen städtischen Organismus umgewandelt. In dieser Situation ist es ganz offensichtlich, dass zur Zeit Katowice zu den attraktivsten Orten für Investitionen im Osteuropa gehört. Suchen Sie nach einem idealen Standort für Ihre Firma, besuchen Sie bitte Katowice so schnell wie möglich!

Katowice in Zahlen

Stadtfläche: 164,5 km 2
Einwohnerzahl: 300.000
Studentenzahl: 80.000
Zahl der Universitäten: 23