​Sehenswürdigkeiten

Kölner Dom


Der Kölner Dom ist eine Kathedrale der Superlative, Wahrzeichen und Mittelpunkt der Rheinmetropole. Der Grundstein zum gotischen Dom wurde am 15. August 1248 zum Fest Mariä Himmelfahrt gelegt. Der alte Dom war offenbar nicht mehr repräsentativ genug, die Gebeine der Heiligen Drei Könige zu beherbergen, die der Erzbischof Rainald von Dassel 1164 aus dem eroberten Mailand in die Domstadt mitgebracht hatte. Durch diese Reliquien wurde der Dom zu einer der wichtigsten Pilgerstätten Europas. Das mächtige Turmpaar – der Nordturm (157,38 m) ist 7 cm höher als der Südturm – beherrscht seit seiner Vollendung im Jahre 1880 das Panorama der Stadt.

Bis heute ist der Dom, nach dem Fernmeldeturm, das zweithöchste Bauwerk in Köln. Auf der fast 8.000 Quadratmeter großen Grundfläche des Doms finden mehr als 20.000 Personen Platz. Die beeindruckende gotische Architektur, der Schrein der Heiligen Drei Könige, die herausragenden Glasmalereien und viele weitere bedeutende Kunstwerke führten 1996 dazu, dass die UNESCO den Kölner Dom zum Weltkulturerbe erklärte.

Synagoge


Seit 1899 ist die Synagoge im neuromanischen Stil in der Roonstraße das größte religiöse und kulturelle Zentrum der jüdischen Gemeinden Kölns. In der Reichspogromnacht brannte sie aus und wurde zwischen 1957 und 1959 wieder aufgebaut. Die Hauptfront besticht durch eine dreibogige Portalanlage sowie eine große Giebelfassade mit mittig angeordneter Fensterrosette. 2005 besuchte Papst Benedikt XVI. im Rahmen des 10. Weltjugendtags die Synagoge als erstes jüdisches Gotteshaus in Deutschland.

Zentralmoschee


Im Stadtteil Ehrenfeld, an der Ecke Venloer Straße / Innere Kanalstraße, steht die neue monumentale Moschee der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) in Köln. Das Gebäude wird geprägt von einem Zusammenspiel aus Beton, Glas und Holz sowie von der transparenten Kuppel, die durch große Glasflächen leicht wirkt, und von zwei filigranen 55 Meter hohen Minaretten eingefasst wird. Das Gemeindezentrum wird neben den Gebetsräumen Räumlichkeiten für eine Bibliothek sowie Schulungs- und Seminarräume enthalten.

Rheinauhafen


Der neu gestaltete und umstrukturierte Rheinauhafen ist ein junges, attraktives Kölner Viertel. Schnell hat sich das direkt am Rhein und unweit des Stadtzentrums gelegene 210.000 m² große Areal zu einer der Kölner Attraktionen entwickelt. Im Hafenviertel grenzen moderne Wohn- und Bürogebäude an zahlreiche Cafés, Restaurants und Galerien. Auch Architektur-, und Kulturliebhaber kommen im Rheinauhafen auf ihre Kosten. Mittelpunkt der neuen Kölner Flaniermeile sind drei ca. 60 Meter hohe „Kranhäuser". Die an Lastkräne erinnernden Gebäude prägen die linksrheinische Skyline.

Direkt am Rheinufer steht das neu eröffnete trapezförmige Vier-Sterne-Superior-Hotel art'otel cologne. In dem auffälligen Gebäude mit den bunten Fenstern können dramatische pittoreske Collagen der koreanischen Künstlerin SEO, eine frühere Meisterschülerin von Georg Baselitz, als Dauerausstellung besichtigt werden.

1998 begann die Häfen und Güterverkehr Köln AG zusammen mit der Stadt Köln die alte Hafenanlage umzugestalten und Brachflächen zu erschließen. Den Entwurf für den Ausbau lieferte das bekannte Hamburger Architekturbüro Bothe,  Richter, Teherani. Viele Altbauten, wie beispielsweise der ehemalige Kornspeicher des Viertels, im Volksmund wegen seiner charakteristischen sieben spitzen Giebel „Siebengebirge" genannt, wurden für ihre neue Nutzung aufwendig restauriert. Die Koexistenz denkmalgeschützter Gebäude und moderner Architektur ist charakteristisch für den Rheinauhafen.

Kölner Altstadt


Die Kölner Altstadt besticht durch ihren historischen Charme. Kleine urige Gassen locken mit traditionellen alten Häusern. Die unzähligen Brauhäuser, Kneipen und Restaurants laden zum Verweilen ein. Hier genießt man ein frisch gezapftes Kölsch oder probiert einen typisch kölschen „Halven Hahn".

Direkt am Rhein gelegen bildet die Altstadt, zusammen mit dem Kölner Dom, der Romanischen Kirche „Groß Sankt Martin" und dem Turm des Historischen Rathauses, das weltberühmte Rheinpanorama. Beim Flanieren durch die kleinen Gassen stößt man auf zahlreiche Museen, wie das „Römisch-Germanische Museum", das „Wallraf-Richartz-Museum", das „Museum Ludwig" oder das „Farina-Duftmuseum". Auch viele Denkmäler und Brunnen, wie die Figuren von „Tünnes und Schäl" oder den „Heinzelmännchenbrunnen" kann man in der Kölner Altstadt erkunden. Historische Überreste, wie zum Beispiel die Archäologische Zone, die Gedenkstätte Alt Sankt Alban oder das Stapelhaus laden zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein.

Als Zentrum des alten Handwerker- und Handelsviertels gilt der Alter Markt, zusammen mit dem Heumarkt ist er Anziehungspunkt für Kölner und Köln-Besucher. Umringt von vielen kleinen Restaurants und Cafés lädt er nicht nur im Sommer zum gemütlichen Entspannen in der Sonne ein.

Veranstaltungen

Weihnachtsmärkte


Adventszeit ist Weihnachtsmarktzeit - natürlich auch in Köln: Vom 23. November bis 23. Dezember 2015 herrscht weihnachtliche Magie in der festlich geschmückten Domstadt. Der Duft von Bratäpfeln, Zimtsternen und Glühwein strömt durch die Gassen und zahlreiche unterschiedlich gestaltete Weihnachtsmärkte laden zum stimmungsvollen Bummeln, Flanieren und Stöbern ein.

In der Kölner Innenstadt finden die eher großen Weihnachtsmärkte statt: am Kölner Dom sind die Buden rund um einen riesigen Tannenbaum aufgebaut und daneben sorgt eine Live-Bühne für abwechslungsreiches Musik-Programm, in der "Heimat der Heinzel" am Heumarkt begeistert eine spektakuläre Eislaufbahn die Besucher, beim "Markt der Engel" am Neumarkt erwartet Sie ein prachtvoll leuchtendes Sternenmeer und märchenhaft wird es im "Nikolausdorf" auf dem Kölner Rudolfplatz.

Aber auch die etwas kleineren Weihnachtsmärkte Kölns haben viel zu bieten: Zwischen Rudolfplatz und Schaafenstraße auf dem schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt "Christmas Avenue" erleben Sie ein buntes Bühnen-Programm und ausgelassene Stimmung für Jedermann. Maritimes Ambiente erwartet Sie beim Hafenweihnachtsmarkt neben dem Schokoladenmuseum und wer es etwas idyllischer mag, sollte keinesfalls den Weihnachtsmarkt im Stadtgarten verpassen, auf dem eher ausgefallene Handwerksarbeiten verkauft werden.

Jährlich ziehen die Weihnachtsmärkte Kölns Millionen von Besuchern aus der ganzen Welt an. Genießen auch Sie die einmalige Atmosphäre der Rheinmetropole und lassen Sie sich verzaubern!


Karneval in Köln

 

Motto der Session 2016: Mer stelle alles op der Kopp

Die „fünfte Jahreszeit" findet hauptsächlich in der Zeit von Neujahr bis Aschermittwoch statt. Den Beginn der neuen Karnevalssaison feiern die Jecken bereits am 11. Tag des 11. Monats um Punkt 11 Uhr 11. Auf einer großen Bühne in der Kölner Altstadt zeigt sich – noch in Zivil – das designierte Dreigestirn (die Karnevals-Regenten Prinz, Bauer und Jungfrau) erstmals öffentlich dem Volk. Mit über 600 Kostümsitzungen und Maskenbällen vertreiben sich Einheimische, „Imis" und „Touris" die Zeit bis zum Straßenkarneval, die „Tollen Tage":

Von „Weiberfastnacht", dem Donnerstag vor Rosenmontag, bis zum „Karnevalsdienstag" gibt es einen bewährten Ablauf von Sitzungen, Bällen und Umzügen, und es wird vor allem in den Sälen, Gaststätten und Kneipen gefeiert, gesungen und getanzt. In ganz Köln herrscht in diesen Tagen Ausnahmezustand, viele Institutionen sind geschlossen, Prinz Karneval regiert. Das lokale Bier „Kölsch" fließt in Strömen.

An Weiberfastnacht haben die Frauen das Sagen in der Karnevalshochburg. Frühmorgens beleben sich die Straßen mit bunt kostümierten Jecken. Um 11:11 Uhr ist auf dem Alter Markt die offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals mit dem Kölner Dreigestirn. Um 13:30 Uhr wird am Severinstor in der Südstadt das historische Karnevalsspiel „Jan un Griet" aufgeführt, mit anschließendem Umzug zum Alter Markt. Tausende Jecken feiern den ganzen Tag und die ganze Nacht ausgelassen in der Kölner Altstadt.

Der Sternmarsch der Kölner Veedelsvereine führt am Karnevalsfreitag ab 16:30 Uhr den karnevalistischen Reigen mit einem Umzug zum Alter Markt und anschließendem Top-Musikprogramm fort.
Nach einem kölschen Frühschoppen geht es am Karnevalssamstag um 10:30 Uhr zum „Funkenbiwak" (Zusammenkunft der Roten Funken) auf dem Neumarkt. Unter dem Motto "Däm Agrippina ze Ihre: Lans dr römische Muur" zieht der Geisterzug am Samstag um 19:00 Uhr einmal rund um Kölns römische Mauer von der Malzmühle bis zum Alter Markt. Der Geisterzug ist Teil einer ganzen Serie von Festen zu Ehren der römischen Kaiserin Agrippina die Jüngere, die vor rund 2000 Jahren in Köln geboren wurde.

Am Karnevalssonntag ziehen ab 10:30 Uhr die „Schull- un Veedelszöch" durch die Innenstadt – originell maskierte Gruppen der Kölner Schulen und Stadtviertelvereine, bevor am Rosenmontag der Höhepunkt des Karnevals mit dem großen offiziellen Rosenmontagszug ab 10:30 Uhr seinen Lauf nimmt: Vier Stunden ziehen die Prunk- und Persiflagewagen durch die Stadt, 7 Kilometer lang, mit über 12.000 Teilnehmern und über 120 Musikkapellen. 300 Tonnen Süßigkeiten und 700.000 Tafeln Schokolade, 300.000 „Strüßcher" (Blumensträußchen) und „Bützcher" werfen die Funkemariechen, Funken und das Kölner Dreigestirn den etwa 1,2 Millionen kostümierten Jecken am Straßenrand zu.

Währenddessen ist der karnevalistische Hochruf überall zu vernehmen: „Kölle Alaaf!". Seine Herkunft ist unklar, doch er bedeutet so viel wie „Köln allein", „Köln lebe hoch" – es ist die denkbar kürzeste Liebeserklärung an die Heimatstadt.

Ehe der Alltag am Aschermittwoch einkehrt, als sei nie etwas gewesen, wird am Karnevalsdienstag um Mitternacht an vielen Stellen in der Stadt unter großem Wehklagen der „Nubbel" verbrannt oder begraben, eine Strohpuppe als Sündenbock für alle Verfehlungen, die sich die lebensfrohen Kölner in der Fünften Jahreszeit haben zuschulden kommen lassen.

Kölner Lichter


Eines der schönsten musiksynchronen Höhenfeuerwerke verwandelt am 16. Juli 2016 Köln in ein Meer aus Lichtern und Farben.

Ab ca. 21.50 Uhr bewegt sich in Köln-Porz ein aus 50 festlich beleuchteten Schiffen bestehender Konvoi rheinabwärts - begleitet von Begrüßungs-Feuerwerken und bengalischen Ausleuchtungen an Land. Der Schiffskonvoi, der gegen 22.25 Uhr in der Kölner Innenstadt einfährt, wird von den Besuchern mit hunderttausenden Wunderkerzen begrüßt. Pünktlich um 23.30 Uhr beginnt das atemberaubende Hauptfeuerwerk. Das größte musiksynchrone Höhenfeuerwerk Deutschlands wird von zwei Schiffen auf dem Rhein, zwischen der Bastei und dem Tanzbrunnen, abgeschossen.

Bereits am Nachmittag startet im Kölner Tanzbrunnen das musikalische Rahmenprogramm - Der Eintritt ist frei. Sichern Sie sich frühzeitig einen guten Platz.

gamescom Köln


Vom 17. bis 21. August 2016 gilt für die gamescom, Europas Leitmesse für interaktive Spiele und Unterhaltung, das Motto "Celebrate the Games". Ganz Köln feiert - vom Messegelände, über den Tanzbrunnen bis ins Stadtzentrum - die Welt der Spiele. Atemberaubende Indoor- und Outdoor-Performances, sensationelle Live-Acts und die neusten Hightlight aus der Welt der Games werden vorgestellt.

Parallel zur Messe findet an vielen Orten in Köln das gamescom festival mit Live-Musik und weiteren Veranstaltungen statt.

Der Ticketverkauf zur gamescom 2016 startet im Frühjahr.

Der Kölner Zoo

 

Der Kölner Zoo, 1860 gegründet, ist der drittälteste Tierpark Deutschlands. Er liegt im Stadtteil Köln-Riehl.

Sein heutiges Erscheinungsbild ist das Ergebnis einer langen Entwicklung. Alte, erhalten gebliebene Tierhäuser und -anlagen wie das 1863 erbaute Elefantenhaus im maurischen Stil oder der Affenfelsen von 1914 sowie neue Anlagen, wie der im neuen Jahrtausend eröffnete Regenwald oder der Elefantenpark, zeigen die Entwicklung zoologischer Gärten von der Menagerie zum Naturschutzzentrum.

Der Zoo Köln beherbergt auf einer Fläche von etwa 20 Hektar mehr als 700 Tierarten aus allen Kontinenten und Weltmeeren. In den verschiedenen Gehegen und Aquarien werden die Tiere den Besuchern in einer ihrem natürlichen Lebensraum angepassten Umgebung präsentiert. Im Regenwald wurde auf 2.000 Quadratmetern ein echtes Stück südostasiatischer Tropenwald nachempfunden, mit freifliegenden Vögeln, Flughunden, Reptilien und einer Vielzahl tropischer Pflanzen. Im neuen Elefantenpark können bis zu 20 Elefanten in ihrem natürlichen Sozialverband leben und sich fortpflanzen.

Neben dem "klassischen" Zoobesuch wartet der Zoo Köln mit einer Vielzahl verschiedener Angebote auf. Bei Führungen für Gruppen, Kinder oder Schulklassen kann man sich von einem Zoobegleiter über die Lebensweise der Tiere, ihre Haltung im Zoo und über ihre Bedrohung in freier Wildbahn informieren. Im Winterhalbjahr finden regelmäßig Vorträge statt. Die seit 1964 existierende Zooschule unterstützt den Unterricht an den Schulen - hier unterrichten Zooschullehrer im Beisein des Fach- oder Klassenlehrers. Für Kinder sind zum Beispiel die Zeltübernachtungen oder die Beobachtungs- und Rätselspiele sowie Mach-mit-Aktionen während der Ferien spannend. Die "Sommernacht in Zoo und Flora" sowie die "Familientage" begeistern Groß und Klein.

Parade Christopher Street Day (CSD)

 

Die CSD-Parade ist der Höhepunkt des Cologne Pride. Etwa  800.000 Zuschauer sind dabei, wenn am Sonntag Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender ab 12 Uhr in einem bunten Zug durch die Kölner Innenstadt ziehen.

Mit der CSD-Parade findet der Christopher-Street-Day seinen Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss. Am 5. Juli ziehen tausende Lesben, Schwule, Transsexuelle und feierfreudige Homos mit Zugwagen und Fußgruppen quer durch die Innenstadt. Gestartet wird um 12 Uhr von der Mindener Straße in Köln-Deutz aus.